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Rhoden. „Es ist immer wieder überwältigend, wie
viele Frauen am großen Festzug des Frauenbataillons teilnehmen.“, Mit
diesen Worten dankte die Kommandeurin Gabi Melcher den vier
Frauenkompanien und den historischen Gruppen, die sich in ihren
farbenfrohen Kostümen am Straßenrand in Paradestellung formiert hatten.
Von dort aus nahmen sie das Kommando zum Abmarsch entgegen.
"Die Frauen der 3. Kompanie"
Seit vielen Jahrzehnten gehört der
Schützenfestmontag allein den Frauen. Immer wieder lockt dieses
Spektakel zahlreiche Schaulustige nach Rhoden, um den vier Kompanien
sowie den Marketenderinnen, Landsknechten, Schwertträgern und der
Kanonengruppe zuzujubeln.
Sperre wird mit einer Wasserdusche beseitigt
Amüsiert verfolgten sie, wie die Sappeure die Barriere mit Blumenkübeln und menschlichen Blockaden zur Seite räumte.
Mit einer kalten Wasserdusche schreckten sie die
männlichen Hindernisse auf und beförderten sie von der Straße, so dass
der Festzug ungehindert weiterziehen konnte.
Zum ersten Mal präsentierte sich in diesem Jahr die
neu aufgestellte Frauengruppe der Landsknechte, mit dem überlieferten
Namen „Patroni Radi“ im Festzug. In ihren historischen Kostümen galten
sie im Mittelalter als die „Beschützer von Rhoden“.
Auch die Ämter der Hauptleute und Leutnants
befinden sich an diesem Schützenfestmontag fest in Frauenhand.
Lediglich der König als alleiniges Oberhaupt der Schützen und die
Fahnenträger sind Männer. Musikalisch begleitet wurde der Festzug durch
den Musikverein Scherfede sowie die beiden Spielmannszüge Rhoden und
Wrexen.
Quelle: HNA - online
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