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Kodi: Amazon Prime Instant Video

AmazonPrime

Besitzer eines Amazon Prime Accounts können nunmehr das Video on Demand Angebot auch in der beliebten MediaCenter Lösung Kodi (ehemals XBMC) nutzen.

Bisher war es erforderlich, die durch Amazon bereitgestellte FireTV Box bzw. den Stick einzusetzen. Diese schlägt, insofern sie nicht als Special engeboten wird, mit 99€ zu Buche.

Es geht aber auch günstiger: Bereits in der Vergangenheit hatte ich auf dieser Webseite vom XBMC MedieCenter (jetzt Kodi) sowie dem Raspberry Pi berichtet. Basierend auf einem Raspberry Pi Mini PC lässt sich dieses nun um die Amazon Prime Angebote erweitern.

Kodi-Logo

 

 

 

Auch wenn hierfür zunächst eine Alpha Version der LibreElec Distribution des MediaCenters zum Einsatz kommen muss (Version 17), so erweist sich diese im Betrieb als äusserst stabil und zudem performant. Allerdings muss man derzeit noch auf die über das FireTV zur Verfügung stehende Sprachsteuerung verzichten und auf die manuelle Suche zurückgreifen. Alternativ kann aber auch OpenElec oder OSMC eingesetzt werden. Ich habe jedoch während meinen Testszenarien die besten Erfahrungen mit Libreelec machen dürfen.

Wer über keinen Amazon Prime Account / Mitgliedschaft verfügt, kann das Ganze auch mit der 30 Tage Testperiode ausprobieren.

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Anleitungen zur Inbetriebnahme eines Rapsberry Pi und dem Kodi Entertainment System findet man on mass im Netz.

Nichts desto Trotz lässt sich Kodi nach wie vor als Mediacenter für den Zugriff auf die lokal oder aber über ein NAS bereitgestellten Medien wie Videos, Musik oder Fotos nutzen. Eine umfangreiche Auswahl an Plug Ins (Mediatheken von ARD, DMAX, ZDF usw.) runden das Mediacenter ab.

Die Kosten für einen Raspberry Pi (ab Version 2 empfohlen) belaufen sich inkl. Netzteil, Gehäuse, Speicherkarte und Kabelage auf ca. 70 – 80€.